Denken im Online-Modus

Alles steht Kopf. Die Welt „dreht am Rad“. Aber am falschen. Nichts mehr wie gestern, was morgen ist: unbestimmt. Ich – eigentlich Maler – mit einem Atelier mitten im Kreativ.Quartier Gelsenkirchen-Ückendorf

„Vermeiden Sie soziale Kontakte!“ Das ist jetzt die Losung in virulenten Zeiten. Also bin ich zuhause. „Home-Office“. Klingt gemütlich. Schlägt aber auf‘s selbige. Keine Lust auf Staffelei, auf Leinwand, auf Farbtuben, auf Pinsel. Was also tun stattdessen?
Womöglich Neuland betreten, etwas ausprobieren, schreiben zum Beispiel. Über Gefühle, über tun und lassen, über „mögliche Kicks“ in unmöglichen Zeiten …

Was soll „new kicks on the block“ bewirken?

Ist doch die gleiche Frage wie die nach dem gemalten Bild: „Was soll das denn bedeuten?“ Ja, zugegeben, noch ein wenig abstrakt, weil ja noch gar nicht richtig begonnen, aber auf dem Weg ins Beginnen. Und was heißt schon „bewirken“. Es soll etwas hervorbringen, hervorrufen, herbeiführen – was, wie eingangs erwähnt, gestern noch nicht da aber morgen womöglich das gestern beschreibt.

Wer soll das denn lesen?

Auch so eine Frage. Immer soll alles irgendjemand erreichen. So wie ich aber zuvorderst auch für mich gemalt habe, so will ich auch zunächst die da kommenden Gedanken und Texte für mich schreiben, eine erste Auseinandersetzung sozusagen. Aber so wie ich das (für mich vollendete) Bild zeige, werde ich auch den Text zeigen: Öffentlich, im Netz, Denken online im blog (Block) und im laufenden Prozess.

Was danach kommt, wer kann das davor schon wissen. Ahnungen sind vermutet, Andeutungen werden ausgesprochen …
Womöglich gedeiht in der Zeit überwiegend kurz geratene Prosa und andere, teilweise unerklärliche Verse vom dazwischen. Oder eben auch ganz erklärliche Texte aus meinem Quartier in virulenten Zeiten, die womöglich ausmalen was hätte sein können – wenn es anders geblieben wäre.

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